Der kommunalpolitische Wissens-Podcast aus Niedersachsen
00:00:09: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Campus Kommunal des Rüdiger Buttebildungswerkes.
00:00:17: Ich bin Hanne-Laure Hunter Rossmann, habe heute zu Gast Christina Jans Hermann Bürgermeisterin der Gemeinde Schwane Wede.
00:00:25: Wir sprechen heute über Podcasts als ein Kommunikationsmittel von Kommunen!
00:00:39: und welche Kommunikationskanäle es noch von der Gemeinde Spanewede gibt.
00:00:44: Viel Spaß beim Zuhören der neuen Folge!
00:00:50: Niedersachsen hat neunhundertneinunddreißig Gemeinden, die kommunalen Aufgaben sind ja sehr vielfältig.
00:00:56: Einerseits gibt es freiwillige Leistungen wie Unterhaltung von Sportanlagen, Freie und Hallenbedern, Freizeiteinrichtung etc.
00:01:04: Andererseits erfüllen die Kommunen Aufgaben für das Land und den Bund zum Beispiel bei der Gefahrenabwehr oder durch die Einwohnermeldeämter.
00:01:13: Eine Aufgabe meines Erachtens haben die Kommunen auch noch, nämlich mittels Kommunikation – die Bürgerinnen zu informieren, Entscheidungen zu erläutern und in den Diskurs über aktuelle kommunale Belange zu treten.
00:01:27: Um das zu erreichen gibt es wie immer viele Wege!
00:01:30: Die Gemeinde Schwane Wede nutzt dazu unter anderem einen Podcast mit dem Namen Unsa Schwane Wede.
00:01:36: Wie es dazu kam und welche Themen in diesem Podcast behandelt werden, darüber möchte ich heute mit der Bürgermeisterin von Schwane Wede Kristina Jans Hermann sprechen.
00:01:46: Mein Name ist Hannelor Hunter-Rossmann.
00:01:48: Ich bin die Geschäftsführung des Uldiger Butte Bildungswerks.
00:01:52: Liebe Kristina!
00:01:53: Herzlich Willkommen.
00:01:54: Vielen
00:01:54: Dank lieber Hannelora.
00:01:55: Ich freue mich sehr heute bei dir sein zu dürfen.
00:01:57: Ja, ich mich auch genau.
00:01:59: Bevor wir aber in unser heutiges Thema einsteigen, möchte ich dich kurz vorstellen Kristina.
00:02:04: Du bist jahrgang achtundsiebzig, geboren in Bremen aufgewachsen in Schwane-Weder.
00:02:09: Also eine richtige Schwana-Wederin!
00:02:11: Du hast eine Ausbildung zur Verwaltungsfache angestellten gemacht und dich dann berufsbegleitend weiterqualifiziert zur Verwaldungsfachwirte.
00:02:20: Deine erste berufliche Station war beim Senator für Finanzen im Land Bremen.
00:02:25: Danach bist du an die Universität Bremen als stellvertretende Referatsleitung gewechselt.
00:02:30: Bevor du dann im Bundestag gewählt wurdest, warst du stellvertretende Leiterin des Bremer Ortsamtes Fegelsack.
00:02:38: Nach deinem Ausscheiden aus dem Bundestag, hast du als Lehrkraft an der Verwaltungsschule Bremen gearbeitet und seit dem ersten Januar, bis zu hauptamtliche Bürgermeisterin der Gemeindeschwane Wede.
00:02:58: Engend die englische Bezeichnung spare ich mir jetzt.
00:03:01: An der Uni Bremen abgeschlossen, Entscheidungsmanagement für deinen Bürgermeisterinnenamt ist das sicherlich hilfreich.
00:03:07: bis verheiratet und Mutter zweier Kinder.
00:03:10: Kommunalpolitisch bist du schon seit zwanzig Jahren im Rat der Gemeindeschwane Wene unterwegs zunächst ehrenamtlich als Ratsfrau und jetzt als hauptamtliche Bürgemeisterin.
00:03:21: gehörst in dieser Funktion dem Rat ja ebenfalls an.
00:03:24: Gehen wir mal ganz zurück in deiner kommunalpolitischen Laufbahn.
00:03:28: Und wir sind ja schließlich ein Kommunalpolitischer Podcast, von daher meine erste Frage an dich.
00:03:33: Kannst du dich noch an deinen ersten kommunal-politischen Erfolg erinnern?
00:03:38: Ja und zwar ich habe mich damals wahnsinnig gefreut dass ich als damals ja noch etwas jüngere Frau tatsächlich ist direkt bei der Kommunalwahl in den Rat und in den Ortsrat der Gemeindeschwane Wede und der Ortschaftschwane Wede geschafft Und was uns dort gelungen ist, insbesondere für die Gemeinde auch insgesamt dass wir unsere Kinder gerne weiter ausbauen und sterben konnten.
00:04:03: Das war immer ein ganz wichtiges politisches Anliegen und das ist uns damals auch wirklich ja muss sagen auch sehr gut gelungen.
00:04:11: Ja sozusagen meistens sind es ja die Frauen die dann eingeschränkt sind nach der Geburt der Kinder in der beruflichen Tätigkeit dann doch eine bessere wufliche Möglichkeit hatten zu arbeiten, weil eben die Kinder betreuen.
00:04:26: Gut und qualitativ hochwertig gesichert ist.
00:04:28: Genau!
00:04:29: Und wie einfach auch tolle Einrichtungen geschaffen haben und immer weiter ausgebaut haben, wo sich dann sowohl die Kinder auch wohlfühlen konnten aber auch heute kann ich ja sagen Kolleginnen und Kollegen dann auch immer guter Arbeitsbedingung vorgefunden haben.
00:04:42: Ja das ist ein wichtiges Thema.
00:04:44: Kommen wir jetzt aber zu unserem heutigen Thema Podcast als Einkommunikationsmittel einer Kommune.
00:04:50: Du betreibst seit zwanzig-vierundzwanzig in der Gemeinde Schwane Wede einen wöchentlich erscheinenen Podcast mit dem Titel Unser Schwane Weder, was waren die Beweggründe das zu starten?
00:05:03: Ich habe ein Mittel, ein Weg, ein Instrument gesucht wie man die Dinge, die wir tolles alles in Schwane wede haben, sei es die tollen Menschen, Vereine, sei es auch tolle Unternehmen mit teilweise auch langer Familiengeschichte wie man das transportieren kann.
00:05:22: Weil wir erleben dass die Printmedien rückläufig sind.
00:05:26: Wir selbst als Gemeinde haben auch mit unserer Nachbargemeinderiter Hude in unserer lokalen Zeitung also gemeinsam nur noch eine halbe Seite wo Berichte über uns täglich erscheinen.
00:05:38: Das heißt darüber findet kein großer Transport mehr statt.
00:05:42: Gerade auch nicht viel zu Hintergründen oder auch Erzählungen von Geschichten, Zu-Personen wie gesagt oder Vereinen und Verbänden usw.
00:05:51: Und Social Media ist schon ein Medium und ein Mittel, wie man schnell vielleicht auch viele Leute erreichen kann aber ja immer nur mit kurzen Nachrichten oder kurzen Videos.
00:06:02: also ich sage mal die sind dann ja vielleicht fünfzehn Sekunden lang und wirklich einmal in einen Thema einzusteigen dazu stellen.
00:06:09: Das war so für mich der Antrieb zu sagen, da muss es noch was anderes geben.
00:06:13: Und da habe ich mich dann seinerzeit gefreut, dass wir Last Course auch als ehemaligen Radiomoderator gewinnen konnten, der das im Grunde genommen jetzt mit uns um mir gemeinsam macht und wir damit unseren Schwanne-Wederinnen und Schwane-Wedern auch nochmal eine ganz andere Plattform bieten können.
00:06:30: Okay also hast du Vergleichs?
00:06:33: Gemeinden, also weil ich habe das noch nicht großartig gesehen dass eine Gemeinde in Niedersachsen über diesen Weg als Podcast.
00:06:41: Also gerade ja auch einer etwas kleinere Gemeinde.
00:06:44: Schwane Wede ist jetzt kein Ohrzentrum über diesem Weg sozusagen mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt tritt und kommuniziert.
00:06:52: hast du da mal irgendwo anders schonmal was gehört?
00:06:54: Ich hab nämlich nichts gefunden!
00:06:56: Ich habe das extra versucht mal ein bisschen zu suchen Gibt's nicht.
00:06:59: In Niedersachsen wüsste ich auch nicht, ich weiß dass es eine kleine Gemeinde im Hessischen gibt,
00:07:06: die
00:07:06: das auch macht.
00:07:07: aber ob die das in dem Intervall wie wir das machen tatsächlich wöchentlich macht?
00:07:11: Das weiß ich leider auch nicht.
00:07:13: Aber ich glaube wir sind da schon aus so ein bisschen Vorreiter oder Exot wenn man das so möchte.
00:07:18: Ja gut ist ja gar nicht verkehrt.
00:07:20: und ich meine zu dem Erfolg dieses Podcast kommen wir gleich noch.
00:07:23: Du hattest schon so ein bisschen angedeutet, welche Themen ihr dort also Vorstellung von Firmen.
00:07:29: Von Personen die für geschwane Wäde im ehrenamtlichen Bereich oder wie auch immer was tun.
00:07:36: Welche weiteren Themen werden in diesem Podcast behandelt?
00:07:39: Auch ganz tagesaktuelle.
00:07:41: Also beispielsweise wenn unser Landkreis ein neues Raumordnungsprogramm auf den Weg bringen möchte bei uns jetzt konkret ein Teil Programm Wind
00:07:50: da machen wir
00:07:51: auch sowas wie eine So etwas wie eine Fachfolge, wo dann ein Kollege das beispielsweise auch erklärt.
00:07:58: Also warum eigentlich das Ganze von der Bundesgesetzgebung aus?
00:08:03: Wie bricht sich das denn runter auf den Landkreis und die Gemeinde?
00:08:06: Was sind so Einflussmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger?
00:08:10: Und wie wird das irgendwann alles umgesetzt?
00:08:12: also solche Dinge machen wir auch oder wir informieren beispielsweise über unser Sommerferienprogramm wenn das wieder ansteht.
00:08:21: Über aktuelle Feste können die Vereine berichten, wenn sie da was planen.
00:08:26: Also ja das soll auch immer tatsächlich so ein Mehrwert sein für die Hörerinnen und Hörern.
00:08:31: Und aktuelle direkt kommunalpolitische, also sag ich mal so Themen, die im Rat sind gibt es ja häufig so dass die Verwaltung einen Entscheidungsvorschlag in den Rat einbringt, gehst du da dann auch konkret an?
00:08:47: Ich vermute vor allen Dingen wenn es um größere Dinge geht und jetzt nicht die Straßenlaterne an der Ecke sondern etwas größere Sachen.
00:08:56: Nehmt ihr das auch auf im Podcast um also auch Entscheidungen oder Anliegen der Verwaltung da den Bürgerinnen näher zu bringen?
00:09:05: Konkret der Verwartung eher weniger ... insgesamt, was uns bewegt.
00:09:10: Also auch gemeinsam dann mit den politischen Gremien.
00:09:14: also wir haben beispielsweise eine ehemalige Kaserne aufgekauft, eighty-fünf Hektar und die möchten wir entwickeln.
00:09:22: Haben dafür auch eine Entwicklungsgesellschaft gegründet und da berichten wir auch immer regelmäßig wie ist jetzt der Stand der Dinge?
00:09:30: Als Beispielsweise die ersten Bagger angerollt sind und es mit den Abbrucharbeiten losgegangen haben wir das berichtet.
00:09:37: Wir haben jetzt kürzlich den Vorentwurf für den Bebauungsplan auf den Weg gebracht, das sind dann immer so Meilensteine wo wir das in dem Podcast auch berichten und uns dann die Fachleute wie den Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft dazu zu
00:09:51: holen.
00:09:52: Ja es ist ja ein großes Projekt sondern Konversion einer militärischen Anlage.
00:09:57: Ja, bietet Potenzial für ich sage mal so sixhundertfünfzig Wohneinheiten Plus Freizeit, Sportanlagen, Gastronomie, Veranstaltung und kleineres Gewerbe.
00:10:11: Alle Achtung!
00:10:12: Schwane Wiede hat wie viele Einwohner innen?
00:10:16: Rund um die zwanzigtausend.
00:10:18: Okay also für eine normalgröße einer Gemeinde in Nienersachsen sind ja zwanzichtausend gute Größe aber trotzdem ist das ein sehr großes Projekt
00:10:29: Das stimmt.
00:10:30: Also wir sind jetzt auf Platz sechs in der Größe bundesweit, der Konversionsgebiete.
00:10:36: also wir haben das sechstgrößte konversionsgebiet bei uns.
00:10:39: Das ist ja planerisch dann eine ganz schöne Herkulesaufgabe für zwanzigtausend Einwohnergemeinde.
00:10:49: weiß ich nicht, die Kreisfreistaat Emden oder wie auch immer sie alle heißen.
00:10:54: Sondern eine normal große Gemeinde und das sechstgrößte Konversionsgebiet in der Bundesrepublik.
00:11:00: Das muss man erst mal managen.
00:11:03: Ja aber ich muss sagen, ich habe ein tolles Team im Rathaus.
00:11:06: Auch die Politik hat immer gemeinsam an einem Strang gezogen so dass wir im Grunde genommen die wesentlichen Entscheidungen auch immer fast einstimmig treffen konnten.
00:11:17: Damit war das dann auch möglich, das so anzugehen und aus dem Rathaus heraus sowas zu managen ist dann doch schon schwierig.
00:11:24: Weil wir aus dem Radhaus doch ein bisschen in unserer Profession her anders unterwegs sind und deswegen haben wir diese Entwicklungsgesellschaft gegründet.
00:11:33: Das ist eine eins-zu-eins Tochter allerdings von uns die das jetzt quasi in unserem Auftrag entwickelt
00:11:40: Und das sind ja dann auch Sachen, die bei den Bürgerinnen und Bürgern vor der Haustour sind.
00:11:44: Sie kennen es als ehemalige Kaserne, die Bürgerinnen- und Bürgerin wenn sich sowas entwickelt.
00:11:49: dass über dem Podcast den Menschen näher zu bringen ist natürlich ein wunderbares Instrument weil wie du gesagtest halbe Seite für zwei Gemeinden in der lokalen Zeitung Das ist da nicht wirklich viel.
00:12:01: um da was inhaltlich ausführlich und verständlich zu erklären Wie viele Menschen hören denn den Podcast?
00:12:11: Ungefähr.
00:12:12: Im Schnitt pro Folge sind wir immer so bei thousand fourhundert, tausendfünfhunderte Hörerinnen und Hörern wobei wir die Hörerin und Hörer zählen, die mindestens drei Minuten eine Folge sich anhören und wir dann damit auch einigermaßen gesichert davon ausgehen können dass sie auch einen Interesse haben weiter hören.
00:12:32: also wie Sie auch tatsächlich als Hörerein und Höhler bezeichnen können
00:12:36: Das ist viel.
00:12:38: Also bei zwanzigtausend Einwohnerinnen und Einwohnern in Schwahne wehte ungefähr bummelig tausendfünfhundert Hörerinnen für einen lokalen Podcast.
00:12:49: Das ist viel!
00:12:50: Und wenn man bedenkt, dass er ja gerade erst seit zwei Jahren existiert?
00:12:55: Wow – und wöchentlich auch das
00:12:57: noch?!
00:12:59: Wie lang seid ihr immer in der Zeit?
00:13:01: Wie lange ist euer Podcast?
00:13:03: Unser Podcast geht immer im Schnitt zu zehn bis fünfzehn Minuten, dass das Folgen sind die man auch ganz gut weg hören kann.
00:13:09: Und ich glaube unser Erfolgsrezept ist tatsächlich, dass wir so regelmäßig immer zum Wochenende auf dem Markt sind also dass die Hörerinnen und Hörers schon wissen ah jetzt am Wochenende kommt die nächste Folge!
00:13:22: Das ist zumindest auch das was mir häufig gespiegelt wird, dass die Leute auch darauf schon warten.
00:13:28: Und
00:13:28: wir hatten insgesamt über alle Folgen hinweg, die wir so hatten an die, ich sag mal, hundertvierzigtausend Hörerinnen und Hörern.
00:13:37: Wirst du auch darauf angesprochen?
00:13:40: Oder kommen die Hörerin und Hörer können ja zum Beispiel über Kommentarfunktionen ähnliches ja auch reagieren?
00:13:48: Hast Du da Reaktionen dann auf die jeweiligen Folgen?
00:13:52: Die Reaktionen sind eher persönlicher Natur.
00:13:55: Sprechen
00:13:56: dich beim Einkaufen an!
00:13:59: So ist es, so ist es dass sie dann quasi die Folgen kommentieren oder auch mal Vorschläge machen wenn wir interviewen können oder wen wir einladen könnten was die Hörerinnen und Hörern auch nochmal spannend finden.
00:14:12: oder wir haben durchaus auch Interessenten die sich selbst ins Spiel bringen.
00:14:16: Mensch Ich würde auch gerne mal bei euch mitmachen oder so.
00:14:19: Das haben wir mittlerweile durchaus
00:14:21: schon.".
00:14:21: Okay, ja das ist natürlich ... So soll es ja sein.
00:14:24: deswegen also von daher finde ich das total klasse dass über diesen Weg ihr da sozusagen mit den Menschen kommuniziert.
00:14:31: Das hat ja auch was dann ein bisschen mit Zufriedenheit in der Gemeinde zu tun wenn das im Dialog dann über diese Wege funktioniert und angestoßen über dem Podcast.
00:14:43: ziemlich klasse Sache!
00:14:45: Wenn jetzt jemand im Rat sagen würde, auch wir sind ja mit Sicherheit nicht ganz reich in Schwaneweide.
00:14:53: Wir möchten dieses Kommunikationsmittel
00:14:55: abschaffen.".
00:14:56: Das würdest du demjenigen erwidern in der Ratsitzung?
00:15:01: Dem würde ich einiger der Statements oder Kommentare die ich zu den Podcast bekomme Einfach weiter tragen und fragen welches alternativ Angebot er oder sie denn für die Bürgerinnen und Bürger in Schwanne Wede sieht, um genau ja eigentlich unsere Leute, die wir haben unsere Vereine zu präsentieren.
00:15:22: Also das ist ja ein Podcast tatsächlich für die Schwanne Wederen!
00:15:27: und von den Schweinewederinnen.
00:15:29: Von daher gab es diese kritischen Nachfragen bisher
00:15:35: nicht?
00:15:36: Das ist auch gut so, weil Zeitung funktioniert fast nicht mehr.
00:15:41: Wie soll man sonst mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt treten?
00:15:45: Und du kannst ja nicht jeden Tag an allen Haustüren klingeln.
00:15:48: Auch das wird zeitlich schlicht und einfach nicht funktionieren.
00:15:51: Ein sehr effektives Mittel!
00:15:55: Ich frage mich
00:15:55: gerade, warum das andere noch nicht machen.
00:15:58: Müsste doch eigentlich jede Gemeinde tun?
00:16:00: Weil die Problemlagen der Zeitungen, die lokal nur noch sehr eingeschränkt berichten sind ja eigentlich überall in der einen Region weniger, in der anderen mehr.
00:16:13: Ja also ich denke auch und gerade wenn man sich das finanzielle anguckt ist die Produktion eines Podcast ja auch nicht, ich sag mal höher oder wie auch immer deutlich höher anzusehen als wenn man einen Zeitungsinserat macht.
00:16:25: Richtig!
00:16:26: Und wenn man guckt wieso das Miteinander ist was man darüber erreicht.
00:16:30: also unser Ziel ist beispielsweise auch dass irgendwann einmal unsere zwanzigtausend Einwohnerinnen und Einwunner sagen können sie haben mindestens ein aus dem Podcast bekannt.
00:16:41: Ja, das ist doch ein gutes Ziel kein wunderbares Ziel Prisina.
00:16:46: wir wollen spielen Und zwar das entweder Oder-Spiel, Wein oder Bier?
00:16:52: Wein.
00:16:53: Meer oder Berge?
00:16:55: Mehr.
00:16:56: Schach oder Beckenmen?
00:16:58: Schach.
00:16:59: Fußball oder Handball?
00:17:01: Fußball.
00:17:02: Genau ich vermute mal Grünweiß der nah dran liegt ne?
00:17:09: Ja
00:17:09: genau Stadt oder Land?
00:17:12: Land.
00:17:13: Du bist ja wirklich bis auf deine berufliche sozusagen Wege in Bremen doch stark im ländlichen Raum groß geworden.
00:17:21: Pasta oder Kartoffeln?
00:17:23: Pasta!
00:17:25: Da bin ich voll bei dir.
00:17:26: Wellness- oder Sportaktivurlaub?
00:17:29: Eine Mischung
00:17:31: Beides, ne?
00:17:32: Geht.
00:17:32: auch kann man gut kombinieren.
00:17:34: erst Sport
00:17:34: Aber sonst eher ein bisschen aktiver.
00:17:36: Ja
00:17:36: genau erst Sport und ein bisschen aktiv sein dann in die Sauna.
00:17:40: Genau Winter oder Sommer?
00:17:44: Summer.
00:17:45: Tee oder Kaffee?
00:17:47: Tee.
00:17:48: Frühaufsteherin oder Langschläferin?
00:17:51: Frühaufstärren.
00:17:53: Ja, ich glaube das Langschäferinnen kannst du dir in deinem Beruf und dann auch mit zwei Kindern wahrscheinlich auch gar nicht so richtig leisten.
00:17:59: ne?
00:18:00: Funktioniert nicht!
00:18:02: Waren wir gerade bei der Zeit... Die verfügbare Zeit als Bürgermeisterin ist ja durchaus denkbar knapp.
00:18:07: Das ist ja kein nine to five Job, sondern da ist man ja doch sehr viel mehr Stunden im Einsatz.
00:18:13: Wie viel Zeit muss man investieren um so ein Kommunikationsinstrument wie den Podcast, den ihr macht, so erfolgreich zu gestalten?
00:18:22: Also ich würde sagen alleine die Aufnahmen dafür muss man schon einen Wochentag voll rechnen Und dann kommt immer noch die Arbeit dazu, das zu schneiden und so weiter hochzuladen.
00:18:37: Da gehen sicherlich pro Woche auch nochmal ein paar Stündchen für drauf.
00:18:40: Ja also doch relativ zeitintensiv aber der Erfolg gibt ja in der Zeit recht.
00:18:48: dann letztendlich wie kommst du auf die Themen?
00:18:52: Wobei zu der Zeit wir machen quasi einen Tag im Monat.
00:18:57: Wir dann quasi die Folgen die jeweiligen Wochen vorproduzieren.
00:19:03: Also von daher, ich finde immer das geht vom zeitlichen Aufwand her man muss sich die Zeit schon nehmen da stimmt aber das Output ist einfach hier auch toll.
00:19:13: Ja ja, das ist der, denke ich mal, der Punkt.
00:19:15: dann lohnt sich das wirklich?
00:19:17: Die Themen du hast ja schon die Themen genannt Und dass auch Ideen von Bürgerinnen an dich herangetragen werden für Themen.
00:19:26: Ansonsten kommt es dann auch aus deiner, von deinen Mitarbeiterin.
00:19:30: oder denkst du dir die Themen alle aus?
00:19:34: Wie ist das so in die Entstehungsgeschichte der jeweiligen Themen?
00:19:38: Also viele Themen zu gegebener Maßen oder auch Personen, die wir ansprechen, die denke ich mir aus wo ich einfach wahrnehme, zum Beispiel wenn ich mal zu besuchbarer goldenen Hochzeit bin oder beim neunzigsten Geburtstag und dort dann Dinge gefragt werde oder einfach ein bisschen erzähle.
00:19:54: Und dann merke ah das ist spannend!
00:19:58: Das interessiert da möchten die Leute irgendwie mehr drüber hören.
00:20:02: so kommen wir eigentlich zu den Personen und zu den Themen.
00:20:05: oder man weiß Mensch also das steht jetzt irgendwie Montag es ja auch der deutsche mühelntag Solche Dinge nehmen wir dann auch mal, um auch den Müllenverein einzuladen.
00:20:17: Dass die mal ein bisschen berichten können und ja das sind dann immer so Folgen wo ich denn ganz oft höherem Mensch also stark das wusste ich gar nicht dass wir das bei uns in der Gemeinde haben
00:20:26: Also letztendlich wenn du unterwegs bist bei den Menschen, dass Du darüber dann die Themen einfach selber entwickeln kannst weil sie indirekt über die Gespräche an dich herangetragen werden Das ist natürlich eine wunderbare Sache.
00:20:42: Menschen dann hinterher dieses Thema hören und wissen ja okay, da habe ich gerade vor vierzehn Tagen oder vor drei Wochen mit der Bürgermeisterin drüber gesprochen.
00:20:51: Das ist auch für die Bürgerinnen und Bürger dann dass sie mitgenommen werden.
00:20:55: Ja oder ich höre manchmal ganz spannende Geschichten wo ich denke Mensch das müssten doch viel mehr hören.
00:21:00: also wir haben beispielsweise oder wir hatten muss man sagen über fünfzig Jahre ein Taxiunternehmen in der Gemeinde und dieses Taxi-Unternehmen hat sämtliche Prominente in Bremen gefahren.
00:21:12: Also ich sage mal über die Bundespräsidenten bis hin zu Michael Jackson und das ist nochmal eine Geschichte, die wir unbedingt gerne auch noch einmal ja in unserem Podcast auch noch mal präsentieren möchten also auch umgekehrt wo ich denn Dinge höre wo ich mir denke dass es so spannend das müssen wir irgendwie in die Welt tragen.
00:21:34: Okay, alles klar.
00:21:35: Ja das ist wirklich spannend!
00:21:38: Also sag mal Bescheid die vollwillig unbedingt hören wie TagsiebarerInnen mit Prominenten Gäst-Fahrgästen umgehen und was sie da so erlebt haben.
00:21:48: Welcher anderen Kommunikationsmittel neben diesem Podcast nutzt du noch?
00:21:53: Um überschwahne weder Belange zu informieren weil wie Du ja gesagt hast Zeitung ein bisschen außen vor ist weil da kein Platz ist um darüber zu berichten.
00:22:02: Also natürlich machen wir auch immer Pressemitteilung und geben auch Texte an die Presse, Hinweise, Einladungen usw.
00:22:10: Das machen wir selbstverständlich auch!
00:22:11: Wir haben eine Homepage – das sind glaube ich einfach Dinge, die darf man nicht lassen sie zu tun.
00:22:18: Natürlich sind wir auch im Bereich Social Media unterwegs beispielsweise bei Instagram oder wir haben ein WhatsApp-Kanal der auch gut angenommen wird.
00:22:27: Der wird auch gut abonniert.
00:22:29: Das heißt,
00:22:30: die Gemeinde betreibt einen WhatsApp-Kanal und die Bürgerinnen und Bürger können sich da sozusagen den abonnieren um dann regelmäßig informiert zu werden.
00:22:40: Und die Gemeindet betreibt auch den Instagram Kanal?
00:22:44: Ja!
00:22:45: Genau.
00:22:45: Dann kommt die ganz böse Frage wieder, die sofort Menschen stellen, deren Beruf mit einem D anfängt, nämlich Datenschutzbeauftragte.
00:22:55: Man liest und hört ja immer, es ist alles ganz schlimm wenn eine Gemeinde sowas macht weil das ist dann alles ganz Böse im Sinne des Datenschutzes.
00:23:03: was sagst du diesen Menschen?
00:23:05: dass wir das schon auch immer natürlich mit dem entsprechenden Bewusstsein machen und abwägen, was tun wir?
00:23:12: Welche Kanäle nutzen wir auch.
00:23:15: Wir klopfen das im Zweifel auch über den Landesdatenschutz mit an.
00:23:20: Das machen wir durchaus.
00:23:22: aber ich glaube, wir haben für uns schon gute Wege gefunden, das zu tun und das so anzuziehen.
00:23:27: Ja ja, ich denke mal wie sollen die Bürgerinnen und Bürger informiert werden?
00:23:32: weil wenn die Zeitung eben Die Lokalberichterstattung nur sehr eingeschränkt noch betreibt.
00:23:38: Das fühle ich denen ja gar nicht Vorwerfe, für die ist das schlicht und auf auch teilweise finanziell dann nicht mehr möglich.
00:23:43: anzeigen, schalten funktioniert auch nicht.
00:23:45: Man muss hier auch leider sagen dass immer so des Abonnieren einer Zeitung nicht unbedingt an Priorität eins der Bürgerinnen und Bürger steht sondern die Informationskanäle sind dann eben woanders und es ist besser wenn man Als Gemeinde, so ist es zu müssen.
00:24:01: Meine Meinung dann diese Mittel aufgreift anstatt die anderen mit womöglich nicht guten Informationen oder nur kurzen Informationen wo dann die Hälfte fehlt, die vielleicht wichtig ist.
00:24:14: Das heißt du bedienst übernennen WhatsApp-Kanal, was ja auch relativ kurz Knappeinformationen sind.
00:24:22: Dann über Instagram, was auch relativ kurzen knapp ist – das wird dann ergänzt durch deine Homepage wo du ja auch deine Pressemitteilung in Gänze raufstellst die ja schon ausführlicher und den Podcasts.
00:24:34: Das heißt alle Bürgerinnen und Bürger haben auf jeden Fall wenn sie wollen die Möglichkeit sich entweder kurz und knapp oder eben etwas intensiver zu informieren, was bei ihnen in der Gemeinde vor der Haustür los ist!
00:24:47: Vorbildlich.
00:24:49: Danke, aber ich betrachte das auch als unsere Aufgabe auch darüber zu sprechen und ja auch zu publizieren was wir hier tun, wo dran wir arbeiten, wo es vielleicht auch manchmal schwierig ist.
00:25:01: Das bleibt
00:25:02: ja auch nicht aus,
00:25:04: aber einfach auch darüber zusprechen.
00:25:07: Das, also wie gesagt habe ich so in dieser Intensität so noch nicht kennengelernt.
00:25:12: Gut dass einige Facebook oder Instagram haben oder welche Kanäle auch immer aber in dieser Kombination die ist ja schon sehr gewählt und gut kalkuliert damit alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben sich zu informieren Also das...
00:25:26: Genau!
00:25:26: Und wir sprechen ja auch immer ein unterschiedliches Klientel an.
00:25:29: Also neben Instagram haben wir auch noch Facebook
00:25:31: Okay.
00:25:32: Und
00:25:32: alleine das sind ja schon mal ein bisschen zwei unterschiedliche Klientel auch in der Altersstruktur, WhatsApp ist auch nochmal also auch wenn wir da über unseren Kanal etwas posten es sind auch noch einmal wieder andere Menschen die wir erreichen.
00:25:46: auch beim Podcast gucken wir ja auch immer wie so die Eiterstruktur unserer Hörerinnen und Hörern.
00:25:52: Und auch das ist spannend, sich anzugucken.
00:25:54: Weil da erreichen wir beispielsweise die ich sage mal, thirty bis fünfundvierzig jährigen und insbesondere auch die dann weiter bis fünfundfünfzig sechzigjährigen also durchaus wie man so schön sagt Die mittelalterlichen.
00:26:09: Ja ja das ist unsere größte Hörerschaft, die wir da haben.
00:26:14: Also es heißt, ihr analysiert das auch genau Damit ihr das dementsprechend drauf abstimmt, Facebook ist ja häufig inzwischen ne älteres Klientel.
00:26:24: Wenn ich das richtig weiß, kriegt ihr die ganze Jüngerin?
00:26:27: Also die Jugendlichen habt ihr da irgendwie nen Weg?
00:26:33: Ich möchte mal ein bisschen behaupten wir haben eine Kooperation mit unserem Jugendparlament so nenne ich es jetzt mal.
00:26:39: also wir haben in Schwanne weder auch einen Jugendparlament und eigenen Instagram-Kanal beispielsweise, die sind auch sehr gut vernetzt.
00:26:49: Teilweise auch personenidentisch mit der Schülervertretung unserer großem Weiterführende Schule und darüber bekommen wir dann manchmal oder darüber versuchen wir dann auch Themen wo wir glauben das interessiert insbesondere die Jugendlichen.
00:27:05: Die gehen wir dann über diese Schiene mit an.
00:27:08: okay das heißt ihr Guckt sehr genau, dass ihr möglichst alle Menschen die in Schwaneweidewohnen in irgendeiner Form erreichen könnt und die Bürgerinnen und Bürger können dann sozusagen das Kommunikationsmittel ihrer Wahl sich dann rauspicken.
00:27:23: Genau!
00:27:24: Ihr solltet mal eine große Tagung für alle Gemeinden in Niedersachsen machen um das mal vorzustellen weil ich finde es richtig großartig.
00:27:32: Danke!
00:27:33: Gerne.
00:27:34: Wir stehen ja vor den Kommunalwahlen in Niedersachsen.
00:27:37: Am dreizehnten September finden die kommunalen Wahlen statt, wenn du drei Wünsche frei hättest!
00:27:44: Was würdest du dir für die kommunale Ebene in Nieder-Sachsen wünschen?
00:27:48: Wenn es einen unbegrenzten Geldtopf gibt.
00:27:51: Das Finanzielle lassen wir mal außen vor und das wäre dann einfach da.
00:27:56: Was sind deine drei größte Wünste?
00:27:59: Ich wünsche mir ein gutes Miteinander, also das ist das was ich an der kommunalpolitischen Ebene auch so sehr schätze.
00:28:06: Ist dass die Sache im Vordergrund steht und es da auch häufig egal ist welches Parteibuch der einen oder die andere hat sondern dass man sich wertschätzt und auf Augenhöhe begegnet.
00:28:21: Was ich mir wünsche, dass sich das zum einen die Kommunalpolitiker beibehalten und auf der anderen Seite die Wählerinnen und Wähler hinterher auch ein solches Ergebnis – wie soll ich sagen?
00:28:35: – herbeischören.
00:28:36: Dass wir das auf der kommunalen Ebene so weiterhin
00:28:38: haben.".
00:28:39: Das war ein Wunsch!
00:28:41: Du hast noch zwei weitere….
00:28:44: Ach, ich habe noch zwei weiteres... Ja du hast den Geldhopf angesprochen.
00:28:49: Ich glaube, es fällt uns schwer diese Frage einfach auszuklammern.
00:28:52: Weil wir das einfach an allen Ecken und Enten merken... Wir sind hier vor Ort!
00:28:57: Wir sind für die Daseinsvorsorge verantwortlich.
00:29:00: Das hört sich jetzt ein bisschen technokratisch an.
00:29:03: aber was ist die Denseinsversorgung?
00:29:04: Das sind die Schwimmbäder, das sind die Büchereien.
00:29:07: Das sind genau diese ganzen Dinge und die stehen alle zur Disposition.
00:29:12: also um uns herum mussten schon Schwimmbäder schließen Und auch andere Dinge müssen zurückgebaut werden.
00:29:20: Das sind einfach so die Punkte, wo ich mir wünsche dass da der Fokus drauf gelegt wird und die Wertschätzung draufgelegt wird das wir wieder zu einem solchen insgesamt jetzt bin nicht weg von der Kommunalwahl sondern insgesamt bundesweit wieder zu einer Systematik kommen dass man diese Dinge die vor Ort einfach auch das gesellschaftliche Leben ausmachen auch wieder vernünftig strukturiert angehen kann, dass das in den Mittelpunkt gerückt wird und das Ganze wieder so ein bisschen vom Kopf auf die Füße gestellt wird.
00:29:51: Wenn ich so einen ganz großen Wunsch einbote, äußern darf.
00:29:55: Dieser ganz große Wunsch ist seit ihr gestattet und ich glaube ja jede Bürgermeisterin oder jeder Bürgemeister schließt sich diesem Wunsche uneingeschränkt an damit man diese Diskussion ist ein Schwimmbad jetzt eine freiwillige Aufgabe irgendwann mal wieder verlässt.
00:30:11: also ich erinnere mich in meiner als ich im Rat war Dieses Wort freiwillige Leistung, was man ja eigentlich sagt.
00:30:18: Freiwillig ist es nicht nach dem Motto Nicht wirklich nice to have Sondern es gehört zur Daseinsvorsorge.
00:30:25: Weil haben wir keine Schwimmbäder Lernen die Kinder nicht schwimmen und die Unfälle Werden immer höher.
00:30:32: das Dialergie spricht er jedes Jahr von zu Beginn der Badesaison dass Es immer mehr kinderjugendliche und damit dann irgendwann auch Erwachsene gibt die schlichen einfach nicht schwimen können Wenn wir kein Schwimmbad vor Ort haben, wird es einfach schwierig.
00:30:45: Um bei diesem einen zu bleiben gibt ja noch viele andere mögliche sogenannte Freiwillige Leistungen, setze ich immer davor.
00:30:53: Hast du noch einen kleinen Wunsch?
00:30:56: Das ist ja drei.
00:30:57: Du hast eigentlich einen der wirklich auch wichtig ist, die das Miteinander... Ja!
00:31:02: ...das Zweite war Ja, es liegen einfach nicht verzichtbare, schnöde Mammonen.
00:31:08: Wo alle dir sofort zustimmen.
00:31:10: und jetzt hast du noch einen dritten?
00:31:12: Dann habe ich jetzt noch ein drittener inhaltlichen Wunsch eher auch für unsere Gemeinde dass wir diese Entwicklung die wir in den letzten Jahren genommen haben das wird das auch fortführen gerade auch im Hinblick mit der Gestaltung des ehemaligen Kasern-Geländes Und dass wie im Grunde genommen ja unsere Dinge dies hier auch so lebenswert machen auch bewahren können.
00:31:32: Wie auf wie viele Jahre ist dieses Projekt der Konversion, dieses ehemaligen Kaserngeländes angelegt?
00:31:38: Gibt es da so ein Zielkorridor wo man sagt jetzt ist fertig.
00:31:43: Ich glaube fertig wird das nie sein!
00:31:46: Das erleben wir ja auch bei anderen großen Dingen, weil um den Achtzig Hektar ist wirklich viel.
00:31:52: Da kann man sagen dass ist eigentlich fast ein neuer Ortsteil der dort entsteht.
00:31:57: Wir sind mit dem Projekt in der Städtebaufförderung und die kennen natürlich einen Enddatum.
00:32:04: Wir sprechen eher von einem Generationenprojekt, also ich glaube wenn man da so über er zehn bis zwanzig Jahre spricht ist man gut dabei.
00:32:13: Wobei unser Ziel ist wir haben jetzt wie gesagt den Vorentwurf des Bebauungsplanes auf den Weg gebracht dass wir Mitte Ende siebenundzwanzig Baurecht geschaffen haben sodass wir dann quasi wieder in den Hochbau gehen können im Moment sind wir ja im Tiefbau und reißen ab, aber dass wir dann tatsächlich auch anfangen können dort wieder was zu schaffen.
00:32:35: Spannendes Thema Christina sehr spannend!
00:32:38: Wir sind aber trotzdem schon irgendwie am Ende.
00:32:40: unsere Zeit ist nämlich jetzt um.
00:32:42: Wir sind etwas länger in unserem Podcast als in deinem, aber trotzdem auch gut.
00:32:46: dreißig Minuten sind dann jetzt schon doch vergangen.
00:32:49: Zum Abschluss noch mal eine Frage, Christina.
00:32:51: Du bist ja seit rund zwanzig Jahren jetzt auf verschiedenen politischen Ebenen aktiv?
00:32:56: Warst du auch mein Bundestag?
00:32:58: Hatt ich am Anfang kurz angesprochen und das ist auch dein BürgermeisterInnenamt nicht ein Nein to Five Job!
00:33:05: Das ist nicht morgens um sieben und dann um siebzehn Uhr gehst du nach Hause.
00:33:10: Das wissen alle die mit Kommunalpolitik zu tun haben.
00:33:14: Leider ist es ja auch ein bisschen so, dass er einem in der Öffentlichkeit nicht immer nur Positives entgegenschlägt.
00:33:20: Das ist allgemein bekannt!
00:33:23: Aber du bist seit über zwanzig Jahren dabei und möchtest ja auch noch weiter dabei sein?
00:33:27: Was treibt dich
00:33:29: an?!
00:33:29: Für meine Heimat etwas bewegen zu können und auf einen guten Weg bringen zu können – also wirklich hier für die Schwanne Wederinnen und Schwanne Weder da zu sein und zu sehen dass wir einfach Entwicklungsmöglichkeiten haben und die auch für uns zu ergreifen.
00:33:43: Also das war damals beispielsweise auch ein großer Antrieb, für mich zu sagen ich führe diese Verhandlung mit der BIMA, mit der Bundesimmobilienanstalt um dieses Konversionsgelände weil ich nicht wollte, dass an das Wirtschafts-, die ganze Fläche an das wirtschaftlichste Angebot geht
00:34:00: was
00:34:00: große Investoren quasi dann an die BIMAA abgeben, sondern wenn das hier bei uns vor der Tür liegt und dann eine Brachfläche wird, dass wir diese Chance ergreifen und das für uns entwickeln.
00:34:14: Und das nicht anderen überlassen und vielleicht auch aus anderen Beweggründen heraus das dann auch entwickeln als wir das tun, wenn wir sagen nein es ist ein Gebiet das soll zu uns passen und das soll auch für unsere Leute sein.
00:34:27: Ja, glaube ich die sofort!
00:34:29: Christina, damit sind wir dann auch am Ende unseres heutigen Podcasts.
00:34:33: Dir lieben Dank für Dein Kommen!
00:34:35: Vielen Dank lieber Hanne-Lore, dass ich dabei sein durfte.
00:34:38: Das hat mir richtig viel Spaß gemacht.
00:34:40: Ja, mir auch und vor allen Dingen habe ich auch wieder viel dazu gelernt.
00:34:43: Vielen Dank dafür!
00:34:45: Gerne!
00:34:46: So liebe Hörerinnen und Hörern das war unser Podcast mit der Bürgermeisterin der Gemeinde Schwane Vede Kristina Janshermer.
00:34:54: Was haben wir heute gelernt?
00:34:56: Wir haben gelernt, ein hervorragendes Mittel der Kommunikation einer Gemeinde mit ihren Einwohnern sein kann, dass der Aufwand für so einen Podcast händelbar ist und eigentlich für jede Gemeinde möglich ist.
00:35:10: Und wir haben auch gelernt, das egal wie groß eine Gemeinde ist es einem nie an Themen mangelt!
00:35:17: Ich bedanke mich fürs Zuhören und freue mich wenn ihr dem Podcast Campus Kommunal abonniert.
00:35:23: Wer ein spannendes kommunales Thema in unserem Podcast hören möchte, der schreibt uns gerne über die Kommentare.
00:35:29: Einen schönen Tag euch!
00:35:30: Eine schöne Zeit – wo auch immer ihr seid!
00:35:33: Bis zum nächsten Mal.